3.1 Planung
- Klarheit über eigene Ziele, Ressourcen und Erwartungen: Vor dem Start von Kooperationsgesprächen sollte eine grundlegende und realistische Analyse der eigenen Ziele und Erwartungen an das Ergebnis und an die potentiellen Kooperationspartner stehen. In diesem Rahmen müssen auch die eigenen Leistungen sowie die Ressourcen und Kapazitäten zum Aufbau und der Pflege einer Kooperation oder eines Netzwerks kritisch beleuchtet werden, um diese in einem nächsten Schritt den potentiellen Kooperationspartnern darzustellen.
- Bedarfsanalyse bei der Bildungspartner-Suche: Grundsätzlich ist natürlich jedes weitere außerschulische Angebot gewinnbringend für die Schülerinnen und Schüler. Falls eine Schule bereits ein reichhaltiges Angebot in einem Themenbereich hat, kann es durchaus sinnvoll sein, konkret nach Bildungspartnern aus einem anderen Bereich Ausschau zu halten, um das eigene Portfolio zu erweiteren. Andererseits können weitere Angebote im gleichen Themenbereich auch zur Profilschärfung der Schule beitragen.
- Offenheit und Transparenz der Partner: Vor der eigentlichen Umsetzungsphase sollten alle Projektpartner ihre Erwartungen, Möglichkeiten und potentiellen Herausforderungen offen ansprechen. Dazu zählen die Beschreibung der eigenen Arbeit und das Abwägen der Ziele und Gewinne ebenso wie eine Diskussion der Ängste, der vorhandenen Ressourcen und Rahmenbedingungen. Nur so kann gewährleistet werden, dass es später nicht zu Unstimmigkeiten kommt, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Offene Punkte, Differenzen in den Erwartungen an das Ergebnis oder Sorgen um eine Überforderung der vorhandenen Kapazitäten können zu diesem Zeitpunkt noch geklärt, diskutiert und gegebenenfalls angepasst werden.
Beitragsdatum:
30. März 2015 - 11:57
