Lokale Bildungsnetzwerke

Ein Angebot der Jugendstiftung Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

4.1 Kommunikation und Reflexion

Regelmäßige, gemeinsame Reflexion aller Partner: Ein kontinuierlicher Austausch sollte auch bei gut eingespielten Kooperationen durch Treffen in zeitlich festgelegten Intervallen gegeben sein. Sinnvoll sind hier als Minimum halbjährliche Besprechungen, da sich im „System Schule“ von einem Halbjahr in das nächste organisatorische Änderungen ergeben können. Die tatsächliche Häufigkeit der Treffen sollte den individuellen Bedingungen der Bildungspartnerschaft angepasst werden. Um die Treffen effizient zu gestalten und den ungefähren Zeitbedarf im Vorfeld abzuklären, sammeln Sie zuvor Tagesordnungspunkte und klären Sie ab, welche Personen Moderation und Protokollführung übernehmen.

 

An den regelmäßigen Treffen sollten folgende Themen angesprochen werden:

  • Informationsaustausch: Sind alle Partner auf dem gleichen Stand? Wie läuft die konkrete Umsetzung des Angebots und wie kommen diese bei den Schülerinnen und Schülern an?
  • Zufriedenheit: Sind alle Partner mit der Umsetzung und Zielerreichung zufrieden? Gibt es Probleme und Herausforderungen, die besprochen werden müssen?
  • Ausgangsbedingungen/Ressourcen: Sind z.B. personelle und finanzielle Rahmenbedingungen stabil geblieben? Wenn nicht, wie wirkt sich dies aus? Bedarf es Anpassungen der Konzeption oder der Ziele?
  • Planung und Weiterentwicklung: Sollen die Angebote im nächsten (Schulhalb-)Jahr wie gehabt weiterlaufen oder soll es konzeptionelle Änderungen geben? Wie lassen sich diese umsetzen?

 

Halten Sie, wenn möglich, die Diskussionspunkte, mindestens jedoch die Ergebnisse Ihrer Netzwerktreffen, schriftlich fest und schicken Sie das Protokoll an alle Beteiligten. Das schafft Verbindlichkeit und einen gleichen Informationsstand für alle.