
Bildung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, und lässt sich schon viele Jahre lang nicht mehr allein auf die Schule als zuständige Institution reduzieren. Die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Partnern wird auf allen Ebenen immer wichtiger. Vor Ort geht es nicht nur darum, dass eine Schule mit einem Verein kooperiert, sondern dass unterschiedliche Lernorte wie Schulen, Vereine, Jugendhäuser, Museen, kirchliche Einrichtungen und sonstige Institutionen sich zu lokalen Bildungsnetzwerken zusammenfinden. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Lern- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen.
Das vorliegende Kooperationshandbuch bietet Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen für die Umsetzung vor Ort.
Bildung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, und lässt sich schon viele Jahre lang nicht mehr allein auf die Schule als zuständige Institution reduzieren. Die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Partnern wird auf allen Ebenen immer wichtiger. Vor Ort geht es nicht nur darum, dass eine Schule mit einem Verein kooperiert, sondern dass unterschiedliche Lernorte wie Schulen, Vereine, Jugendhäuser, Museen, kirchliche Einrichtungen und sonstige Institutionen sich zu lokalen Bildungsnetzwerken zusammenfinden. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Lern- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen.
Das vorliegende Kooperationshandbuch bietet Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen für die Umsetzung vor Ort.
Lokale Bildungsnetzwerke schaffen Bildungsräume, in denen mit vielfältigen Angeboten gezielt auf die Bedürfnisse, Stärken und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern eingegangen wird und mit denen die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen besser erreicht werden können. Zudem lassen sich durch sie ganztägige Bildungs- und Betreuungskonzeptionen leichter bewerkstelligen.
Die Plattform www.bildungsnetzwerke-bw.de unterstützt Sie bei der grafischen Darstellung von vorhandenen Netzwerken und der Suche nach potentiellen Kooperationspartnern. Das Kooperationshandbuch bietet ergänzend dazu Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele, Checklisten und Arbeitsblätter. In den Kapiteln 2-4 geht es darum, was genau ein lokales Bildungsnetzwerk ist, wie man die dazugehörigen Partnerschaften aufbaut und langfristig pflegt. Das fünfte und letzte Kapitel bietet Ihnen Vorlagen, Checklisten und Arbeitshilfen an, die Sie je nach Bedarf für Ihre eigene Arbeit nutzen können.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Gestaltung Ihres Bildungsnetzwerkes!
Ihre Servicestelle Jugend und Schule
der Jugendstiftung Baden-Württemberg
Mit den entsprechenden Begriffsklärungen und Praxisbeispielen möchten wir Ihnen erläutern, was wir unter lokalen Bildungsnetzwerken verstehen und wie diese ausgestaltet sein können.
Vielleicht haben Sie in der Vergangenheit schon positive Erfahrungen mit Bildungspartnerschaften machen können und möchten diesen Bereich weiter ausbauen. Oder Sie haben noch wenig Erfahrungen mit Kooperationspartnern und suchen Anregungen für die Gestaltung eines lokalen Bildungsnetzwerks. Aber was versteckt sich hinter diesem Begriff, der nicht unbedingt in der Alltagssprache zu Hause ist?
Als Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Partnern zu verstehen, die in freiwilliger und nicht-hierarchischer Zusammenarbeit auf ein gemeinsames Ziel hin verbunden sind. Dabei sind diese Partner z.B. alle über einen zentralen Knotenpunkt, beispielsweise die Schule, miteinander verknüpft, stehen aber auch untereinander im Austausch. Im Idealfall wird ein Netzwerk durch ein koordinierendes Gremium gelenkt und die Arbeit beruht auf einer gemeinsamen Zielformulierung.
Lokal bedeutet, dass das Netzwerk räumlich begrenzt auf einen bestimmten Ort ist, wobei die tatsächliche Begrenzung nicht wirklich festgelegt ist. Ein kommunales Netzwerk schließt nicht nur Partner vor Ort, sondern auch innerhalb der ganzen Kommune ein. Größer ausgedehnte Netzwerke sind demnach regional oder auch landesweit.
Der Begriff Bildung muss etwas umfassender erläutert werden, damit ein gemeinsames Verständnis dafür entstehen kann. Umgangssprachlich wird Bildung oft als das empfunden, was ein Mensch weiß und kann. Vermittelt wird diese Art Bildung klassischerweise in der Schule, am Ausbildungsplatz oder an der Universität. Dem Ruf nach aktivem und selbstbestimmtem lebenslangem Lernen steht es nun allerdings völlig entgegen, wenn Bildung sich ausschließlich auf diesen Bereich beschränkt und nach dem höchsten erreichten Abschluss als offiziell beendet und für vollständig erklärt wird. In den 1970er Jahren entstand aus dieser Erkenntnis heraus die Diskussion über geforderte Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, die in einen neuen, modernen Bildungsbegriff mündete. Bildung wird heute in die Bereiche formale, non-formale und informelle Bildung aufgegliedert.
Formale Bildung bezieht sich auf das oben beschriebene staatliche Bildungssystem und die in diesem Rahmen vermittelte Aus- und Weiterbildung. In einem zu diesem Zweck konzipiertem Bildungsinstitut werden fixe Bildungspläne und Curricula stark formalisiert umgesetzt. Der Lernprozess ist zielgerichtet und schließt in der Regel mit anerkannten Bildungsabschlüssen (Zeugnis, Zertifikat, etc.) ab.
Informelle Bildung dagegen ist losgelöst von einem institutionellen Ort und von vorgegebenen Lehrplänen. Sie geschieht meist ungeplant, beiläufig und selbstgesteuert nach den Interessen des Individuums. Informelle Bildung kann zu Hause, in der Freizeit oder auch in klassischen Bildungsinstitutionen geschehen. So zum Beispiel, wenn Schülerinnen und Schüler sich die Handhabung des neuesten Smartphones oder einer neuen App auf dem Pausenhof beibringen. Das Lernen auf dem Pausenhof folgt keiner vorgegebenen Struktur und war nicht geplant, sondern entsteht spontan durch den Bedarf und könnte auch genauso im Bus oder zu Hause passieren. Informelle Bildung ist ein prägender Faktor im Rahmen des lebenslangen Lernens, hier werden neben Wissen und Fähigkeiten in den Wechselbeziehungen zur sozialen Umwelt auch Haltungen und Werte entwickelt. Geprägt wird die informelle Bildung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich durch die Familie und Cliquen Gleichaltriger, sogenannten Peer Groups.
Eine Zwischenstellung nimmt die non-formale Bildung ein. Hier ist der Bildungscharakter zwar auch vorgegeben und der Prozess geplant, dieser besitzt aber „Angebotscharakter“ und ist somit gänzlich freiwilliger Natur. Neben der Freiwilligkeit sind non-formale Angebote geprägt durch Partizipation und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Der Bereich der non-formalen Bildung wird überwiegend von offener und verbandlich organisierter Kinder- und Jugendarbeit besetzt. Aber auch Angebote wie die Schülermentorenausbildung oder Qualifizierungen für Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter gehören dazu.
Um ein lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen von Zahlen und Fakten wie auch von Werten, Kompetenzen und Haltungen zu ermöglichen, müssen diese drei Bildungsbereiche ineinander greifen und sich gegenseitig verstärken. Herausforderung ist es dabei, den Zugang für Kinder und Jugendliche zu allen drei Formen zu ermöglichen. Dies können lokale Bildungsnetzwerke maßgeblich unterstützen.
In lokalen Bildungsnetzwerken arbeiten Schulen gemeinsam mit außerschulischen Partnern wie Sport- und Jugendverbänden, kirchlichen Einrichtungen, Museen, der offenen Jugendarbeit, der freien Wirtschaft und kommunalen Behörden etc. daran, Kindern und Jugendlichen eine umfassende Lern- und Lebenserfahrung zu ermöglichen. Damit werden Bildungsräume geschaffen, deren vielfältige Angebote eine stärkere Orientierung an den jeweiligen Stärken, Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Die Kooperationen fordern eine Öffnung der Schulen hinein in die Gemeinde oder Stadt, schaffen dadurch aber auch innovative Schulkonzepte mit individuellen Profilen. Die Kooperationspartner werden durch die konzeptionelle Mitarbeit in den Bildungsprozess integriert und können einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schulkonzeption hinzu ganztätigen Bildungsangebote leisten.

Abb. 1: S. Meinhold Henschel: Auf dem Weg zur kommunalen Bildungslandschaft – lokale Bildungsorte vernetzen. Aus: Jugendstiftung 2011: Jugendbegleiter. Schule. Jugendbildung.

Abb. 2: Lokales Bildungsnetzwerk der Grund-, Werkreal- und Förderschule im Bildungszentrum Bonndorf

Abb. 3: Lokales Bildungsnetzwerk der Albert-Schweitzer-Realschule Böblingen
Bildungspartnerschaften werden im Idealfall von gleichberechtigen Kooperationspartnern umgesetzt, die sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben. Es ist durchaus auch akzeptabel, dass eine Partnerin oder ein Partner eher in der Position eines Dienstleisters steht. Diese Tatsache sollte allerdings offen angesprochen werden und Verhandlungen auf Augenhöhe nicht im Wege stehen.
Bereits bei der Planung von neuen Bildungspartnerschaften werden wichtige Grundlagen für die spätere Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Netzwerkes gelegt.

Abb. 4: Aufgaben der Koordinationsgruppe, eigene Darstellung.
Um Kooperationen und Netzwerke langfristig erfolgreich anzulegen, sollte frühzeitig eine Finanzierung auftretender Kosten bedacht werden. Diese Kosten können z.B. für Honorare, Aufwandsentschädigungen, Sachkosten, Raummieten und ähnliches anfallen. Eine Mischfinanzierung über verschiedene Töpfe bietet eine gute Möglichkeit, um auch beim Wegfall einer Finanzierungsmöglichkeit nicht vor dem finanziellen Aus der Kooperation zu stehen. Wir möchten einige Beispiele nennen, wie Schulen und außerschulische Partner zusätzliche Geldmittel einwerben können.
Hinweis: Die drei oben genannten Möglichkeiten zur Finanzierung basieren auf Landesmitteln. Da eine Doppelförderung aus Landesmitteln nicht zulässig ist, achten Sie bitte unbedingt darauf, ein Angebot bzw. eine Stunde nicht gleichzeitig aus zwei Fördertöpfen mit Landesmitteln zu finanzieren.
Nachdem erfolgreich Kooperationen oder sogar ein ganzes Netzwerk aufgebaut wurden, lassen sich bald erste Früchte der gemeinsamen Arbeit ernten: Schülerinnen und Schüler können die neu gewonnen Angebote nutzen und ihren Horizont, ihre Fähigkeiten und ihre Kompetenzen über das bisherige Maß hinaus ausweiten. Schnell stellt sich heraus, ob die Angebote der außerschulischen Partner bei der Zielgruppe ankommen oder ob Verbesserungsbedarf besteht. Diese Bemerkung lässt schon vermuten, dass mit dem Start der Angebote die Kooperationsarbeit nicht vorbei ist. Kooperationen und auch Netzwerke wollen gepflegt werden und bedürfen je nach Zufriedenheit und Erfahrung der einzelnen Bildungspartner einer mehr oder weniger intensiven, kontinuierlichen „Partnerschaftspflege“. Bei der Pflege bestehender Kooperationen und Netzwerke gibt es Punkte, die besonders wichtig sind.
Regelmäßige, gemeinsame Reflexion aller Partner: Ein kontinuierlicher Austausch sollte auch bei gut eingespielten Kooperationen durch Treffen in zeitlich festgelegten Intervallen gegeben sein. Sinnvoll sind hier als Minimum halbjährliche Besprechungen, da sich im „System Schule“ von einem Halbjahr in das nächste organisatorische Änderungen ergeben können. Die tatsächliche Häufigkeit der Treffen sollte den individuellen Bedingungen der Bildungspartnerschaft angepasst werden. Um die Treffen effizient zu gestalten und den ungefähren Zeitbedarf im Vorfeld abzuklären, sammeln Sie zuvor Tagesordnungspunkte und klären Sie ab, welche Personen Moderation und Protokollführung übernehmen.
An den regelmäßigen Treffen sollten folgende Themen angesprochen werden:
Halten Sie, wenn möglich, die Diskussionspunkte, mindestens jedoch die Ergebnisse Ihrer Netzwerktreffen, schriftlich fest und schicken Sie das Protokoll an alle Beteiligten. Das schafft Verbindlichkeit und einen gleichen Informationsstand für alle.
Die Evaluation ist ein wichtiger Teil der Pflege bestehender Netzwerke und Bildungspartnerschaften. Dabei sind unterschiedliche Zielgruppen für Befragungen denkbar:
Die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung des Bildungsnetzwerks stellt die logische Konsequenz der Evaluation dar.
Sämtliche nun aufgeführten Punkte von der Planung, über Umsetzung und Überprüfung der Bildungspartnerschaft bis hin zur Weiterentwicklung und Verbesserung lassen sich auch in einem Qualitätskreislauf darstellen. Für eine fortlaufende Kooperation ist dieser nie abgeschlossen, die einzelnen Intervalle folgen einander immer wieder auf´s Neue.
Abb. 5: Qualitätskreislauf für Bildungspartnerschaften von Schule und außerschulischen Partnern, eigene Darstellung
Im Arbeitsalltag wird die Öffentlichkeitsarbeit eines Bildungsnetzwerks oft vernachlässigt. Dabei stellt die gelungene Kommunikation nach außen die Krönung der erfolgreichen Arbeit und auch eine Wertschätzung der beteiligten Netzwerk-Partner dar. Es gibt einfache und schnelle Möglichkeiten, die beteiligten Partner und die Bildungsarbeit in den Fokus zu rücken.
Ein letzter Tipp:
Auch Danke-Aktionen für Ihre Ehrenamtlichen können gelegentlich für die Außenkommunikation genutzt werden. Bringen Sie alle Beteiligten (darunter auch die, die das Netzwerk eher ideell unterstützen wie Bürgermeister, Vereinsvorstände etc.) an einen gemeinsamen Tisch zu einem feierlichen Essen, zu Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Umtrunk. Zeigen Sie ein paar Bilder der Angebote und zitieren Sie begeisterte Kinder und Jugendliche mit ihrer Meinung zu den Angeboten. Nicht selten ergeben sich in dieser ungezwungenen Atmosphäre ganz neue Ansätze und Ideen für das Netzwerk.
Hier finden Sie neben wertvollen Lins noch einmal sämtliche Checklisten, Arbeitsblätter und Vorlagen gesammelt an einer Stelle.
Auf der Plattform Lokale Bildungsnetzwerke können Sie Ihr individuelles Bildungsnetzwerk grafisch darstellen lassen, nach potentiellen Kooperationspartnern, sortiert nach Themengebieten suchen oder sich von den Bildungsnetzwerken anderer Schulen aus Baden-Württemberg inspirierern lassen.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Jugendbegleiter-Programm des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport für Schulen, Kooperationspartner und Ehrenamtliche.
Das Kultusportal ist die Plattform des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.
Die Jugendstiftung Baden-Württemberg fördert einerseits jährlich rund 140 Projekte junger Menschen. Andererseits entwickelt und leitet die Stiftung alleine oder mit Partnern eigene Konzepte, Programme und Projekte der Jugendbildung. Zudem gibt die Jugendstiftung regelmäßig Publikationen sowie Arbeitsmaterialien heraus und bietet Weiterbildungen an.
Auf dieser Seite des Kultusportals Baden-Württemberg finden Sie alle Informationen sowie Mustervereinbarungen, Anträge etc. zur Ganztagsschule nach §4a SchG.
Engagement und Kompetenzerwerb von Jugendlichen gehören in den Qualipass. Das gilt sowohl für ältere Jugendlichen, die Angebote als Jugendbegleiterin oder Jugendbegleiter machen wie auch für Schülerinnen und Schüler, die über ein Schulhalbjahr oder sogar noch länger bei einem Angebot dabei bleiben.
Das Jugendnetz Baden-Württemberg zählt zu den meist besuchten Jugendinformationsseiten in Deutschland. Es bündelt Informationen, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten, die für Jugendliche und die für sie wichtigen Lebensbereiche von besonderer Bedeutung sind. Das Jugendnetz richtet sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene. Aber auch Eltern, ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und aus dem Schulbereich finden hier vielfältige Informationen, interaktive Bildungsmodule und praktische Anregungen für ihren Alltag.
Die Finanzierungsdatenbank Baden-Württemberg im Jugendnetz führt zu konkreter Förderung von Maßnahmen und Projekten. Hier finden Schulen und Ehrenamtliche Mittel, die sie für die Durchführung eines Projekts benötigen, sowie Anregungen, an welchen geförderten Maßnahmen sie sich beteiligen können.
Die Webseite echt-gut-bw.de ist eine Plattform für ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagierte Personen in Baden-Württemberg. Die Seite bietet alle wichtigen Informationen zum Ehrenamtspreis ECHT GUT und Wissenswertes zum Thema Ehrenamt im Allgemeinen.
Der Landesverband der Schulfördervereine versteht seine Internetplattform als Ideenbörse für örtliche Schulfördervereine.