Lokale Bildungsnetzwerke
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Kooperationshandbuch

Bildung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, und lässt sich schon viele Jahre lang nicht mehr allein auf die Schule als zuständige Institution reduzieren. Die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Partnern wird auf allen Ebenen immer wichtiger. Vor Ort geht es nicht nur darum, dass eine Schule mit einem Verein kooperiert, sondern dass unterschiedliche Lernorte wie Schulen, Vereine, Jugendhäuser, Museen, kirchliche Einrichtungen und sonstige Institutionen sich zu lokalen Bildungsnetzwerken zusammenfinden. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Lern- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen.

Das vorliegende Kooperationshandbuch bietet Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen für die Umsetzung vor Ort.

Beitragsdatum: 
30. März 2015 - 11:44

1. Einleitung

Bildung ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, und lässt sich schon viele Jahre lang nicht mehr allein auf die Schule als zuständige Institution reduzieren. Die Vernetzung von Schulen und außerschulischen Partnern wird auf allen Ebenen immer wichtiger. Vor Ort geht es nicht nur darum, dass eine Schule mit einem Verein kooperiert, sondern dass unterschiedliche Lernorte wie Schulen, Vereine, Jugendhäuser, Museen, kirchliche Einrichtungen und sonstige Institutionen sich zu lokalen Bildungsnetzwerken zusammenfinden. Das gemeinsame Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Lern- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen.

Das vorliegende Kooperationshandbuch bietet Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele und Arbeitshilfen für die Umsetzung vor Ort.

Lokale Bildungsnetzwerke schaffen Bildungsräume, in denen mit vielfältigen Angeboten gezielt auf die Bedürfnisse, Stärken und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern eingegangen wird und mit denen die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen besser erreicht werden können. Zudem lassen sich durch sie ganztägige Bildungs- und Betreuungskonzeptionen leichter bewerkstelligen.

 

Die Plattform www.bildungsnetzwerke-bw.de unterstützt Sie bei der grafischen Darstellung von vorhandenen Netzwerken und der Suche nach potentiellen Kooperationspartnern. Das Kooperationshandbuch bietet ergänzend dazu Hintergrundinformationen, Praxisbeispiele, Checklisten und Arbeitsblätter. In den Kapiteln 2-4 geht es darum, was genau ein lokales Bildungsnetzwerk ist, wie man die dazugehörigen Partnerschaften aufbaut und langfristig pflegt. Das fünfte und letzte Kapitel bietet Ihnen Vorlagen, Checklisten und Arbeitshilfen an, die Sie je nach Bedarf für Ihre eigene Arbeit nutzen können.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Gestaltung Ihres Bildungsnetzwerkes!

Ihre Servicestelle Jugend und Schule
der Jugendstiftung Baden-Württemberg

Beitragsdatum: 
19. Januar 2016 - 12:02

2. Lokale Bildungsnetzwerke

Mit den entsprechenden Begriffsklärungen und Praxisbeispielen möchten wir Ihnen erläutern, was wir unter lokalen Bildungsnetzwerken verstehen und wie diese ausgestaltet sein können.

Beitragsdatum: 
30. März 2015 - 11:51

2.1 Begriffe

Vielleicht haben Sie in der Vergangenheit schon positive Erfahrungen mit Bildungspartnerschaften machen können und möchten diesen Bereich weiter ausbauen. Oder Sie haben noch wenig Erfahrungen mit Kooperationspartnern und suchen Anregungen für die Gestaltung eines lokalen Bildungsnetzwerks. Aber was versteckt sich hinter diesem Begriff, der nicht unbedingt in der Alltagssprache zu Hause ist?

Als Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mehreren Partnern zu verstehen, die in freiwilliger und nicht-hierarchischer Zusammenarbeit auf ein gemeinsames Ziel hin verbunden sind. Dabei sind diese Partner z.B. alle über einen zentralen Knotenpunkt, beispielsweise die Schule, miteinander verknüpft, stehen aber auch untereinander im Austausch. Im Idealfall wird ein Netzwerk durch ein koordinierendes Gremium gelenkt und die Arbeit beruht auf einer gemeinsamen Zielformulierung.

Lokal bedeutet, dass das Netzwerk räumlich begrenzt auf einen bestimmten Ort ist, wobei die tatsächliche Begrenzung nicht wirklich festgelegt ist. Ein kommunales Netzwerk schließt nicht nur Partner vor Ort, sondern auch innerhalb der ganzen Kommune ein. Größer ausgedehnte Netzwerke sind demnach regional oder auch landesweit.

Der Begriff Bildung muss etwas umfassender erläutert werden, damit ein gemeinsames Verständnis dafür entstehen kann. Umgangssprachlich wird Bildung oft als das empfunden, was ein Mensch weiß und kann. Vermittelt wird diese Art Bildung klassischerweise in der Schule, am Ausbildungsplatz oder an der Universität. Dem Ruf nach aktivem und selbstbestimmtem lebenslangem Lernen steht es nun allerdings völlig entgegen, wenn Bildung sich ausschließlich auf diesen Bereich beschränkt und nach dem höchsten erreichten Abschluss als offiziell beendet und für vollständig erklärt wird. In den 1970er Jahren entstand aus dieser Erkenntnis heraus die Diskussion über geforderte Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen, die in einen neuen, modernen Bildungsbegriff mündete. Bildung wird heute in die Bereiche formale, non-formale und informelle Bildung aufgegliedert.

Formale Bildung bezieht sich auf das oben beschriebene staatliche Bildungssystem und die in diesem Rahmen vermittelte Aus- und Weiterbildung. In einem zu diesem Zweck konzipiertem Bildungsinstitut werden fixe Bildungspläne und Curricula stark formalisiert umgesetzt. Der Lernprozess ist zielgerichtet und schließt in der Regel mit anerkannten Bildungsabschlüssen (Zeugnis, Zertifikat, etc.) ab.

Informelle Bildung dagegen ist losgelöst von einem institutionellen Ort und von vorgegebenen Lehrplänen. Sie geschieht meist ungeplant, beiläufig und selbstgesteuert nach den Interessen des Individuums. Informelle Bildung kann zu Hause, in der Freizeit oder auch in klassischen Bildungsinstitutionen geschehen. So zum Beispiel, wenn Schülerinnen und Schüler sich die Handhabung des neuesten Smartphones oder einer neuen App auf dem Pausenhof beibringen. Das Lernen auf dem Pausenhof folgt keiner vorgegebenen Struktur und war nicht geplant, sondern entsteht spontan durch den Bedarf und könnte auch genauso im Bus oder zu Hause passieren. Informelle Bildung ist ein prägender Faktor im Rahmen des lebenslangen Lernens, hier werden neben Wissen und Fähigkeiten in den Wechselbeziehungen zur sozialen Umwelt auch Haltungen und Werte entwickelt. Geprägt wird die informelle Bildung von Kindern und Jugendlichen maßgeblich durch die Familie und Cliquen Gleichaltriger, sogenannten Peer Groups.

Eine Zwischenstellung nimmt die non-formale Bildung ein. Hier ist der Bildungscharakter zwar auch vorgegeben und der Prozess geplant, dieser besitzt aber „Angebotscharakter“ und ist somit gänzlich freiwilliger Natur. Neben der Freiwilligkeit sind non-formale Angebote geprägt durch Partizipation und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Der Bereich der non-formalen Bildung wird überwiegend von offener und verbandlich organisierter Kinder- und Jugendarbeit besetzt. Aber auch Angebote wie die Schülermentorenausbildung oder Qualifizierungen für Jugendbegleiterinnen und Jugendbegleiter gehören dazu.

Um ein lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen von Zahlen und Fakten wie auch von Werten, Kompetenzen und Haltungen zu ermöglichen, müssen diese drei Bildungsbereiche ineinander greifen und sich gegenseitig verstärken. Herausforderung ist es dabei, den Zugang für Kinder und Jugendliche zu allen drei Formen zu ermöglichen. Dies können lokale Bildungsnetzwerke maßgeblich unterstützen.

In lokalen Bildungsnetzwerken arbeiten Schulen gemeinsam mit außerschulischen Partnern wie Sport- und Jugendverbänden, kirchlichen Einrichtungen, Museen, der offenen Jugendarbeit, der freien Wirtschaft und kommunalen Behörden etc. daran, Kindern und Jugendlichen eine umfassende Lern- und Lebenserfahrung zu ermöglichen. Damit werden Bildungsräume geschaffen, deren vielfältige Angebote eine stärkere Orientierung an den jeweiligen Stärken, Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Die Kooperationen fordern eine Öffnung der Schulen hinein in die Gemeinde oder Stadt, schaffen dadurch aber auch innovative Schulkonzepte mit individuellen Profilen. Die Kooperationspartner werden durch die konzeptionelle Mitarbeit in den Bildungsprozess integriert und können einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung der Schulkonzeption hinzu ganztätigen Bildungsangebote leisten.

Abb. 1: S. Meinhold Henschel: Auf dem Weg zur kommunalen Bildungslandschaft – lokale Bildungsorte vernetzen. Aus: Jugendstiftung 2011: Jugendbegleiter. Schule. Jugendbildung.

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30. März 2015 - 11:57

2.2 Praxisbeispiele

  • Die Grund-, Werkreal- und Förderschule im Bildungszentrum Bonndorf wurde aufgrund ihres herausragenden Bildungsnetzwerks von den Jurymitgliedern des Kooperationswettbewerbs Baden-Württemberg 2015 zum Träger des ersten Preises gewählt. Die Jury überzeugte besonders, dass die Schule über ihre Partner im Leben des Ortes verankert ist, zum Beispiel durch Angebote in Kooperation mit der Jugendfeuerwehr, einem Chorverein und der Bergwacht. Gleichzeitig bindet die Schule ihre Partner vorbildlich in das Schulleben ein, unter anderem über Danke-Veranstaltungen und regelmäßige Treffen. Weiter beeindruckte das breite Spektrum an Bildungsangeboten, die durch die Kooperationen ermöglicht werden: vom sozialen Engagement über sportliche Betätigungen bis hin zu kulturellen Aktivitäten. Die Beständigkeit der Kooperationen kommt zum Beispiel in der „Let’s Fetz“ - AG zum Ausdruck, die jedes Jahr ein Musical erarbeitet und in schulischen und öffentlichen Veranstaltungen aufführt.

 

    Abb. 2: Lokales Bildungsnetzwerk der Grund-, Werkreal- und Förderschule im Bildungszentrum Bonndorf

 

 

  • Die Albert-Schweitzer-Realschule in Böblingen ist der Jury besonders durch zwei eher ungewöhnliche Kooperationen aufgefallen: Die AG der kleinen Köstlichkeiten wird von einem inklusiven Team geleitet. Hier kommt eine Jugendbegleiterin mit Behinderung der Gemeinnützigen Werkstätten und Wohnstätten mit der Vorsitzenden des Fördervereins der Schule zusammen. Die Englisch-AG beruht auf einer Kooperation mit dem AK Asyl und der Jugendbegleiter ist ein Flüchtling, der im Irak Englischlehrer war.

Abb. 3: Lokales Bildungsnetzwerk der Albert-Schweitzer-Realschule Böblingen

 

 


 

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19. Januar 2016 - 12:18

3. Bildungspartnerschaften entwickeln

Bildungspartnerschaften werden im Idealfall von gleichberechtigen Kooperationspartnern umgesetzt, die sich einem gemeinsamen Ziel verschrieben haben. Es ist durchaus auch akzeptabel, dass eine Partnerin oder ein Partner eher in der Position eines Dienstleisters steht. Diese Tatsache sollte allerdings offen angesprochen werden und Verhandlungen auf Augenhöhe nicht im Wege stehen.

Bereits bei der Planung von neuen Bildungspartnerschaften werden wichtige Grundlagen für die spätere Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Netzwerkes gelegt.

Beitragsdatum: 
30. März 2015 - 11:51

3.1 Planung

  • Klarheit über eigene Ziele, Ressourcen und Erwartungen: Vor dem Start von Kooperationsgesprächen sollte eine grundlegende und realistische Analyse der eigenen Ziele und Erwartungen an das Ergebnis und an die potentiellen Kooperationspartner stehen. In diesem Rahmen müssen auch die eigenen Leistungen sowie die Ressourcen und Kapazitäten zum Aufbau und der Pflege einer Kooperation oder eines Netzwerks kritisch beleuchtet werden, um diese in einem nächsten Schritt den potentiellen Kooperationspartnern darzustellen.
     
  • Bedarfsanalyse bei der Bildungspartner-Suche: Grundsätzlich ist natürlich jedes weitere außerschulische Angebot gewinnbringend für die Schülerinnen und Schüler. Falls eine Schule bereits ein reichhaltiges Angebot in einem Themenbereich hat, kann es durchaus sinnvoll sein, konkret nach Bildungspartnern aus einem anderen Bereich Ausschau zu halten, um das eigene Portfolio zu erweiteren. Andererseits können weitere Angebote im gleichen Themenbereich auch zur Profilschärfung der Schule beitragen.
     
  • Offenheit und Transparenz der Partner: Vor der eigentlichen Umsetzungsphase sollten alle Projektpartner ihre Erwartungen, Möglichkeiten und potentiellen Herausforderungen offen ansprechen. Dazu zählen die Beschreibung der eigenen Arbeit und das Abwägen der Ziele und Gewinne ebenso wie eine Diskussion der Ängste, der vorhandenen Ressourcen und Rahmenbedingungen. Nur so kann gewährleistet werden, dass es später nicht zu Unstimmigkeiten kommt, weil Erwartungen nicht erfüllt werden. Offene Punkte, Differenzen in den Erwartungen an das Ergebnis oder Sorgen um eine Überforderung der vorhandenen Kapazitäten können zu diesem Zeitpunkt noch geklärt, diskutiert und gegebenenfalls angepasst werden.

 

Anhang: 
AnhangGröße
PDF Icon Fragen zur Kooperation50.47 KB
PDF Icon Bewerbung für eine ehrenamtliche Tätigkeit112.7 KB
PDF Icon Bedarfsabfrage für Schulen109.91 KB
PDF Icon Standortanalyse183.73 KB
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30. März 2015 - 11:57

3.2 Umsetzung

  • Einigung auf ein gemeinsames Bildungsziel: Zweck einer Bildungspartnerschaft ist die Umsetzung oder das Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel. Nicht selten kommt es in der Zusammenarbeit mehrerer Bildungspartner zur Aufstellung einer neuen, gemeinsamen Bildungskonzeption. Eine schriftliche Fixierung ist sinnvoll, um die Ziele oder das Konzept möglichst konkret auszuformulieren – dies minimiert das Risiko von Unstimmigkeiten, die durch unklare mündliche Absprachen entstehen können. Dass jeder Kooperationspartner darüber hinaus weitere, individuelle Ziele mit der Partnerschaft verbinden kann, bleibt davon unberührt. Wenn diese nicht Gegenstand der gemeinsamen Vereinbarung sind, muss den Beteiligten allerdings klar sein, dass die anderen Kooperationspartner nicht unbedingt auf dieses Ziel hinarbeiten.

     

  • Organisationsstruktur absichern: Eine Bildungspartnerschaft sollte auf dem gemeinsamen Engagement und dem Einsatz aller Beteiligten basieren. Mit Absprachen und Zielvereinbarungen zu Beginn allein ist es nicht getan, das Gelingen der Partnerschaft beruht auch zu großen Teilen auf der fortlaufenden Pflege. Regelmäßige Treffen der Bildungspartner zur Reflektion, Klärung von Problemen und Weiterentwicklung der Konzeption sollten von Anfang an eingeplant werden (vgl. Kapitel 4: Kooperationen pflegen). Bei Netzwerken kann ein „Runder Tisch“ mit Ansprechpartnern aller beteiligten Bildungspartner als Koordinationsgruppe einberufen werden. Der Organisationsaufwand sollte gleichermaßen auf alle Partner verteilt werden – es sei denn, eine Partnerin oder ein Partner bietet an, die Koordination oder bestimmte Anteile grundsätzlich zu übernehmen, da ihre bzw. seine finanzielle und personelle Kapazität dies ermöglicht. In diesem Fall sollte eine ausreichende Informationsstruktur dafür sorgen, dass alle auf dem aktuellen Stand und handlungsfähig sind.

 

Abb. 4:  Aufgaben der Koordinationsgruppe, eigene Darstellung.

 

 

 

 

Anhang: 
AnhangGröße
PDF Icon Checkliste zum Aufbau von Kooperationen144.21 KB
PDF Icon Gemeinsame Zielfindung für Kooperationspartner142.54 KB
PDF Icon Wissenswertes für Ehrenamtliche142.66 KB
PDF Icon Schulische Ansprechpartner für Kooperationspartner147.99 KB
PDF Icon Sicherheits-Basiswissen158.4 KB
PDF Icon Informationsflyer Versicherungsschutz291.06 KB
PDF Icon Gesprächsprotokoll90.46 KB
PDF Icon Kooperationsvereinbarung103.43 KB
Beitragsdatum: 
19. Januar 2016 - 12:26

3.3 Finanzierung

Um Kooperationen und Netzwerke langfristig erfolgreich anzulegen, sollte frühzeitig eine Finanzierung auftretender Kosten bedacht werden. Diese Kosten können z.B. für Honorare, Aufwandsentschädigungen, Sachkosten, Raummieten und ähnliches anfallen. Eine Mischfinanzierung über verschiedene Töpfe bietet eine gute Möglichkeit, um auch beim Wegfall einer Finanzierungsmöglichkeit nicht vor dem finanziellen Aus der Kooperation zu stehen. Wir möchten einige Beispiele nennen, wie Schulen und außerschulische Partner zusätzliche Geldmittel einwerben können.

 

  • Jugendbegleiter-Programm: Das Programm des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg stellt teilnehmenden Schulen ein Budget für zusätzliche außerunterrichtliche Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung. Dadurch werden an über 1900 teilnehmenden Schulen wöchentlich über 46.000 Stunden in einer großen thematischen Vielfalt angeboten. Schulen, die hierbei nicht nur mit ehrenamtlichen Einzelpersonen zusammenarbeiten, sondern auch mit Ehrenamtlichen von einem oder mehreren außerschulischen, gemeinnützigen Institutionen kooperieren, erhalten dafür zusätzlich ein Kooperationsbudget. Weitere Informationen finden Sie unter www.jugendbegleiter.de.
     
  • Ganztagsschulen: Seit dem Schuljahr 2014/2015 können sich Grundschulen und die Grundstufen von Förderschulen an dem neuen Ganztagsschulprogramm beteiligen. Ein wichtiges Ziel ist dabei die stärkere Öffnung der Schulen hin zur Gesellschaft und die Einbindung außerschulischer Partner. So haben Schulen die Möglichkeit, bis zu 50% der für den Ganztag zusätzlichen Lehrerwochenstunden zu monetarisierien und mit diesem Budget außerschulische Angebote von Bildungspartnern für die Ganztagsschülerinnen und -schüler zu finanzieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.ganztagsschule-bw.de. Wichtig für Angebote im Ganztagsbetrieb: Laut Schulgesetz müssen diese kostenfrei sein, eine Erhebung von Elternbeiträgen ist hier also ausgeschlossen.
     
  • Kooperation Schule - Verein/Kirchen: Das baden-württembergische Kooperationsprogramm Schule - Verein wird seit vielen Jahren erfolgreich durch die Partnerschaft zwischen Vereinen und Schulen umgesetzt. Das Landesprogramm fördert Angebote im sportlichen und musikalischen Bereich, die im folgenden Schuljahr von Schule und Verein gemeinsam durchgeführt werden. Grundlage ist eine jährliche Ausschreibung, in der die Zuschusskriterien festgelegt sind. Eine Übersicht sowie Links zu den jeweiligen Sportbünden finden Sie hier: http://www.schulsport-in-bw.de/schule---verein.html. Informationen zur Kooperation  im musischen Bereich finden Sie in folgendem Flyer: http://www.badischersaengerbund.de/cms/docs/doc58645.pdf.
     

Hinweis: Die drei oben genannten Möglichkeiten zur Finanzierung basieren auf Landesmitteln. Da eine Doppelförderung aus Landesmitteln nicht zulässig ist, achten Sie bitte unbedingt darauf, ein Angebot bzw. eine Stunde nicht gleichzeitig aus zwei Fördertöpfen mit Landesmitteln zu finanzieren.
 

  • Kommunale Träger: Mittlerweile dürfen sich viele Schulen über zusätzliche Fördermittel des kommunalen Trägers freuen. Die Kommunen erkennen immer mehr die Wichtigkeit eines vielfältigen lokalen Bildungsraumes – nicht nur für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, sondern auch als unterstützenden Faktor für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und somit als potentiellen Wettbewerbsvorteil – und planen dafür zusätzliche Mittel im Haushalt ein. Schulen sollten ihren kommunalen Träger frühzeitig in eine Umgestaltung der Schulkonzeption und Öffnung der Schule für kommunale Bildungspartner einbeziehen, um den Bedarf zusätzlicher Fördermittel darstellen zu können.
     
  • Finanzierungsdatenbank: Hier können Sie nach Fördermöglichkeiten für Projekte der Jugendbildung in Baden-Württemberg suchen. Verschiedene Suchkriterien, Informationen zur Förderung allgemein sowie Erklärungen zu den einzelnen Förderbereichen und Hinweise zur Förderpraxis erleichtern die Arbeit. Für Schulen sind vor allem lokale oder regionale Fördermöglichkeiten wie Bürgerstiftungen u.ä. interessant. Weitere Details finden Sie unter www.finanzierung.jugendnetz.de.
     
  • Elternbeiträge: Für besonders kostenintensive Angebote, die aus diesem Grund nicht allein aus dem Schulbudget oder einem anderen Finanzierungstopf bestritten werden können, kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Bitte beachten Sie bei der Planung, dass die Teilnahme für Kinder und Jugendliche nicht an den finanziellen Kapazitäten der Eltern scheitern sollte und planen Sie ggf. ein Budget für Kinder aus einkommensschwachen Familien ein. Bitte beachten Sie auch, dass Angebote im Rahmen des gesetzlichen Ganztagsbetriebs an Schulen grundsätzlichen entgeltfrei sein müssen.
     
  • Schulförderverein: Klassische Ziele eines Schulfördervereins sind oft auch die Begleitung bei der Umgestaltung zur Ganztagsschule und die Verbesserung der Nachmittags- und Freizeitangebote. Dadurch sind die Schulfördervereine nicht nur finanzieller, sondern je nach personeller Kapazität auch konzeptioneller Partner. Durch die Mitgliedsbeiträge haben die Schulfördervereine einen gut planbaren Haushalt und sind Ansprechpartner für förderbedürftige Aktionen und Projekte. Informationen zur Gründung eines Schulfördervereins und Unterstützung finden Sie beim Landesverband der Schulfördervereine: www.lsfv-bw.de
     
  • Sponsoring: Beim Sponsoring entsteht zwischen dem Sponsor und dem Geförderten ein Vertragsverhältnis, das auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung beruht: Die Schule erhält finanzielle oder auch materielle Unterstützung und der Förderer wird im Gegenzug dafür öffentlich genannt. Wichtig ist dabei, dass es sich hier lediglich um eine Imagewerbung und nicht um eine Produktwerbung handeln darf. Dabei müssen die Interessen des Sponsors mit den pädagogischen Zielen des Bildungsauftrags vereinbar sein. Potentielle Sponsoren sind z.B. lokale Unternehmen. Beispiele für eine Imagewerbung sind z.B. Firmen-Aufkleber auf von einem IT-Unternehmen gesponserten Rechnern, der Schriftzug eines Unternehmes auf einem Banner für das Schulfest oder ähnliches.

 

  • Spenden: Im Gegensatz zum Sponsoring werden zweckfreie oder zweckgebundene Spenden ohne Gegenleistung gegeben. In Frage kommen als Spender z.B. Eltern oder weitere Verwandte von Schülerinnen und Schülern, Ehemalige sowie Personen aus dem lokalen Umfeld. Aus Menschen werden Spender, wenn sie emotional involviert sind – zeigen Sie also, welche tollen Angebote mit dem Geld für die Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden können.
     
  • Besondere Aktionen zur Mitteleinwerbung: An Schulen bieten sich viele Möglichkeiten, um Gelder für konkrete Projekte oder Aktionen zu sammeln: Für größere Summen, z.B. die Finanzierung eines langfristig laufenden außerschulischen Angebots, eignen sich besonders öffentlichkeitswirksame Ideen wie ein Spendenlauf, ein Konzert des Schulchors oder der Schulband, ein Weihnachtsbazar mit dem Verkauf von Selbstgemachtem oder die Aufführung eines Theaterstückes. Kleinere, einmalige Projekte lassen sich auch durch Kuchenverkauf o.ä. finanzieren.
Beitragsdatum: 
19. Januar 2016 - 12:28

4. Kooperationen pflegen

Nachdem erfolgreich Kooperationen oder sogar ein ganzes Netzwerk aufgebaut wurden, lassen sich bald erste Früchte der gemeinsamen Arbeit ernten: Schülerinnen und Schüler können die neu gewonnen Angebote nutzen und ihren Horizont, ihre Fähigkeiten und ihre Kompetenzen über das bisherige Maß hinaus ausweiten. Schnell stellt sich heraus, ob die Angebote der außerschulischen Partner bei der Zielgruppe ankommen oder ob Verbesserungsbedarf besteht. Diese Bemerkung lässt schon vermuten, dass mit dem Start der Angebote die Kooperationsarbeit nicht vorbei ist. Kooperationen und auch Netzwerke wollen gepflegt werden und bedürfen je nach Zufriedenheit und Erfahrung der einzelnen Bildungspartner einer mehr oder weniger intensiven, kontinuierlichen „Partnerschaftspflege“. Bei der Pflege bestehender Kooperationen und Netzwerke gibt es Punkte, die besonders wichtig sind.

Beitragsdatum: 
30. März 2015 - 11:52

4.1 Kommunikation und Reflexion

Regelmäßige, gemeinsame Reflexion aller Partner: Ein kontinuierlicher Austausch sollte auch bei gut eingespielten Kooperationen durch Treffen in zeitlich festgelegten Intervallen gegeben sein. Sinnvoll sind hier als Minimum halbjährliche Besprechungen, da sich im „System Schule“ von einem Halbjahr in das nächste organisatorische Änderungen ergeben können. Die tatsächliche Häufigkeit der Treffen sollte den individuellen Bedingungen der Bildungspartnerschaft angepasst werden. Um die Treffen effizient zu gestalten und den ungefähren Zeitbedarf im Vorfeld abzuklären, sammeln Sie zuvor Tagesordnungspunkte und klären Sie ab, welche Personen Moderation und Protokollführung übernehmen.

 

An den regelmäßigen Treffen sollten folgende Themen angesprochen werden:

  • Informationsaustausch: Sind alle Partner auf dem gleichen Stand? Wie läuft die konkrete Umsetzung des Angebots und wie kommen diese bei den Schülerinnen und Schülern an?
  • Zufriedenheit: Sind alle Partner mit der Umsetzung und Zielerreichung zufrieden? Gibt es Probleme und Herausforderungen, die besprochen werden müssen?
  • Ausgangsbedingungen/Ressourcen: Sind z.B. personelle und finanzielle Rahmenbedingungen stabil geblieben? Wenn nicht, wie wirkt sich dies aus? Bedarf es Anpassungen der Konzeption oder der Ziele?
  • Planung und Weiterentwicklung: Sollen die Angebote im nächsten (Schulhalb-)Jahr wie gehabt weiterlaufen oder soll es konzeptionelle Änderungen geben? Wie lassen sich diese umsetzen?

 

Halten Sie, wenn möglich, die Diskussionspunkte, mindestens jedoch die Ergebnisse Ihrer Netzwerktreffen, schriftlich fest und schicken Sie das Protokoll an alle Beteiligten. Das schafft Verbindlichkeit und einen gleichen Informationsstand für alle.

 

Anhang: 
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PDF Icon Reflexion am Schuljahresende140.74 KB
PDF Icon Tipps und Tricks zum Qualipass51.42 KB
PDF Icon Anerkennungskultur225.11 KB
PDF Icon Checkliste zur Absicherung der Organisationskultur141.02 KB
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30. März 2015 - 11:57

4.2 Evaluation

Die Evaluation ist ein wichtiger Teil der Pflege bestehender Netzwerke und Bildungspartnerschaften. Dabei sind unterschiedliche Zielgruppen für Befragungen denkbar:

 

  • Die Schülerinnen und Schüler, ob sie mit den Angeboten zufrieden sind,
  • die Eltern, ob die angebotene Betreuung sinnvoll und ausreichend ist,
  • die Personen, die die Kooperationsangebote vor Ort umsetzen, ob sie z.B. Änderungsbedarf sehen oder eine bessere Betreuung brauchen,
  • sämtliche Kooperationspartner, ob sie mit der gemeinsamen und individuellen Zielerreichung zufrieden sind und wie sie die Bildungspartnerschaft sehen.
Beitragsdatum: 
19. Januar 2016 - 13:16

4.3 Weiterentwicklung

Die organisatorische und inhaltliche Weiterentwicklung des Bildungsnetzwerks stellt die logische Konsequenz der Evaluation dar.

  • Die gewonnenen Antworten und Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern sollten in die Planung der zukünftigen Angebote eingearbeitet werden.
  • Dem Betreuungs- und Organisationbedarf derjenigen, die die Angebote leiten, sollte Rechnung getragen werden.
  • Änderungen der Rahmenbedingungen oder der gemeinsamen Ziele aller Partner müssen in die Organisationsstruktur und die Zielkonzeption aufgenommen werden.
     

Sämtliche nun aufgeführten Punkte von der Planung, über Umsetzung und Überprüfung der Bildungspartnerschaft bis hin zur Weiterentwicklung und Verbesserung lassen sich auch in einem Qualitätskreislauf darstellen. Für eine fortlaufende Kooperation ist dieser nie abgeschlossen, die einzelnen Intervalle folgen einander immer wieder auf´s Neue.

Abb. 5: Qualitätskreislauf für Bildungspartnerschaften von Schule und außerschulischen Partnern, eigene Darstellung

Anhang: 
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PDF Icon Qualitätsmerkmale von Kooperationsbeziehungen147.9 KB
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19. Januar 2016 - 13:18

4.4 Außenkommunikation des Bildungsnetzwerkes

Im Arbeitsalltag wird die Öffentlichkeitsarbeit eines Bildungsnetzwerks oft vernachlässigt. Dabei stellt die gelungene Kommunikation nach außen die Krönung der erfolgreichen Arbeit und auch eine Wertschätzung der beteiligten Netzwerk-Partner dar. Es gibt einfache und schnelle Möglichkeiten, die beteiligten Partner und die Bildungsarbeit in den Fokus zu rücken.
 

  • Darstellung auf der Homepage: Nicht nur die Schulen, auch die kooperierenden Institutionen, Verbände, Unternehmen etc. sollten ihr Engagement im Bildungsnetzwerk auf der eigenen Homepage darstellen. Für die Schule stellt dies eine Möglichkeit dar, den Kooperationspartnern Dank auszusprechen und ggf. konkrete Projekte und Angebote zu beschreiben. Die außerschulischen Partner können mit ihrem Engagement im Bildungsnetzwerk werben. Über die bloße Nennung der Partner hinaus bietet die Plattform www.bildungsnetzwerke-bw.de die Möglichkeit, das eigene Bildungsnetzwerk leicht durch eine interaktive Kartenansicht auf der Schul- oder Unternehmenshomepage einzubinden.
     
  • Infotafel/Schwarzes Brett: Im Schulgebäude informiert oft ein Schwarzes Brett über die Zusammenstellung des Kollegiums. Warum nicht diese Möglichkeit auch für die außerschulischen Partner nutzen und alle beteiligten Einrichtungen jeweils mit Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner und Foto aufführen?
     
  • Information am Elternabend oder über den Elternrundbrief: Damit informieren Sie nicht nur über bereits bestehende Bildungspartnerschaften, sondern gewinnen vielleicht noch neue hinzu. Oft ist der persönliche Kontakt über Eltern zu Vereinen oder Betrieben ein guter Start für eine neue Kooperation.
     
  • Artikel in der lokalen Zeitung: Vor allem zu einem konkreten Anlass hat Ihr Bildungsnetzwerk gute Chancen, zu einem Artikel im Regionalteil der Zeitung zu kommen. Das Festschreiben der gemeinsamen Zielkonzeption oder das Unterschreiben der Kooperationsverträge kann beispielsweise ein guter Anlass sein. Machen Sie es der Redaktion möglichst einfach, indem Sie einen kurzen Text mit allen wichtigen Informationen vorformulieren, zwei oder drei aussagekräftige und druckfähige Bilder anhängen und eine kurzfristig für Nachfragen erreichbare Kontaktperson benennen. Im Idealfall rufen Sie im Vorfeld in der Lokalredaktion an, erfragen das gewünschte Format und haben dann schon einen persönlichen Kontakt, der Ihnen weitere Pressearbeit erleichtert.
     
  • Nennung der Partner bei Veranstaltungen: Im Verlauf des Schuljahres gibt es immer wieder Möglichkeiten, die Bildungspartner und die Netzwerkarbeit zu benennen und allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Ob beim Sommerfest, dem Schnuppertag für neue Schülerinnen und Schüler, einer Aufführung oder der Schulkonferenz – sorgen Sie dafür, dass das Umfeld erfährt, wer hinter den vielfältigen Angeboten und Projekten für die Kinder und Jugendlichen steht.

 

Ein letzter Tipp:

Auch Danke-Aktionen für Ihre Ehrenamtlichen können gelegentlich für die Außenkommunikation genutzt werden. Bringen Sie alle Beteiligten (darunter auch die, die das Netzwerk eher ideell unterstützen wie Bürgermeister, Vereinsvorstände etc.) an einen gemeinsamen Tisch zu einem feierlichen Essen, zu Kaffee und Kuchen oder einem kleinen Umtrunk. Zeigen Sie ein paar Bilder der Angebote und zitieren Sie begeisterte Kinder und Jugendliche mit ihrer Meinung zu den Angeboten. Nicht selten ergeben sich in dieser ungezwungenen Atmosphäre ganz neue Ansätze und Ideen für das Netzwerk.

Anhang: 
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PDF Icon Anleitung für die Plattform Lokale Bildungsnetzwerke1.23 MB
Beitragsdatum: 
19. Januar 2016 - 13:19

5. Arbeitshilfen und nützliche Informationen

Hier finden Sie neben wertvollen Lins noch einmal sämtliche Checklisten, Arbeitsblätter und Vorlagen gesammelt an einer Stelle. 

  • www.bildungsnetzwerke-bw.de   

Auf der Plattform Lokale Bildungsnetzwerke können Sie Ihr individuelles Bildungsnetzwerk grafisch darstellen lassen, nach potentiellen Kooperationspartnern, sortiert nach Themengebieten suchen oder sich von den Bildungsnetzwerken anderer Schulen aus Baden-Württemberg inspirierern lassen.

  • www.jugendbegleiter.de

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Jugendbegleiter-Programm des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport für Schulen, Kooperationspartner und Ehrenamtliche.

  • www.km-bw.de

Das Kultusportal ist die Plattform des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.

  • www.jugendstiftung.de

Die Jugendstiftung Baden-Württemberg fördert einerseits jährlich rund 140 Projekte junger Menschen. Andererseits entwickelt und leitet die Stiftung alleine oder mit Partnern eigene Konzepte, Programme und Projekte der Jugendbildung. Zudem gibt die Jugendstiftung regelmäßig Publikationen sowie Arbeitsmaterialien heraus und bietet Weiterbildungen an.

  • www.ganztagsschule-bw.de

Auf dieser Seite des Kultusportals Baden-Württemberg finden Sie alle Informationen sowie Mustervereinbarungen, Anträge etc. zur Ganztagsschule nach §4a SchG.

  • www.qualipass.de

Engagement und Kompetenzerwerb von Jugendlichen gehören in den Qualipass. Das gilt sowohl für ältere Jugendlichen, die Angebote als Jugendbegleiterin oder Jugendbegleiter machen wie auch für Schülerinnen und Schüler, die über ein Schulhalbjahr oder sogar noch länger bei einem Angebot dabei bleiben.

  • www.jugendnetz.de

Das Jugendnetz Baden-Württemberg zählt zu den meist besuchten Jugendinformationsseiten in Deutschland. Es bündelt Informationen, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten, die für Jugendliche und die für sie wichtigen Lebensbereiche von besonderer Bedeutung sind. Das Jugendnetz richtet sich in erster Linie an Jugendliche und junge Erwachsene. Aber auch Eltern, ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und aus dem Schulbereich finden hier vielfältige Informationen, interaktive Bildungsmodule und praktische Anregungen für ihren Alltag.

  • www.finanzierung.jugendnetz.de

Die Finanzierungsdatenbank Baden-Württemberg im Jugendnetz führt zu konkreter Förderung von Maßnahmen und Projekten. Hier finden Schulen und Ehrenamtliche Mittel, die sie für die Durchführung eines Projekts benötigen, sowie Anregungen, an welchen geförderten Maßnahmen sie sich beteiligen können.

  • www.echt-gut-bw.de

Die Webseite echt-gut-bw.de ist eine Plattform für ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagierte Personen in Baden-Württemberg. Die Seite bietet alle wichtigen Informationen zum Ehrenamtspreis ECHT GUT und Wissenswertes zum Thema Ehrenamt im Allgemeinen.

  • www.lsfv-bw.de

Der Landesverband der Schulfördervereine versteht seine Internetplattform als Ideenbörse für örtliche Schulfördervereine.

 

Anhang: 
AnhangGröße
PDF Icon Standortanalyse183.73 KB
PDF Icon Fragen zur Kooperation50.47 KB
PDF Icon Checkliste zum Aufbau von Kooperationen144.21 KB
PDF Icon Gemeinsame Zielfindung für Kooperationspartner142.54 KB
PDF Icon Wissenswertes für Ehrenamtliche142.66 KB
PDF Icon Schulische Ansprechpartner für Kooperationspartner147.99 KB
PDF Icon Sicherheits-Basiswissen158.4 KB
PDF Icon Informationsflyer Versicherungsschutz291.06 KB
PDF Icon Reflexion140.74 KB
PDF Icon Tipps und Tricks zum Qualipass51.57 KB
PDF Icon Anerkennungskultur225.11 KB
PDF Icon Anleitung für die Plattform Lokale Bildungsnetzwerke1.23 MB
PDF Icon Checkliste zur Absicherung der Reflexionskultur141.02 KB
PDF Icon Qualitätsmerkmale gelingender Kooperationen147.9 KB
PDF Icon Bedarfsabfrage für Schulen109.91 KB
PDF Icon Gesprächsprotokoll90.46 KB
PDF Icon Bewerbung für eine ehrenamtliche Tätigkeit112.7 KB
PDF Icon Kooperationsvereinbarung103.43 KB
Beitragsdatum: 
30. März 2015 - 11:52